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Apocalyptica (II) - Oliver GrauteIch kenne mich mit Engel nicht wirklich aus. Ich sage Euch das direkt zu Anfang, weil mir bestimmt Dinge nicht auffallen werden, die Fans dieses Systems bemerken würden. Ebenso werde ich wahrscheinlich Sachen kritisieren die für die Fans klar ersichtlich und stimmig sind. Aber wie gesagt – so sonderlich gut kenne ich mich mit dem Spiel nicht aus. Ich hab die Hiob’s Botschaft Trilogie gelesen als sie erschien, habe mal das erste Grundregelwerk und zwei oder drei Ordensbücher besessen, und habe ein paar mal auf Cons ein oder zwei mal gespielt. Jetzt da wir wissen wo ich stehe: die Rezension.
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Anfang des Jahrtausends war die Welt für Rollenspieler noch in Ordnung. Der Verlag Feder und Schwert, der mit der deutschen Lizenz für die World of Darkness ein Vermögen verdient haben muss, brachte unter großem Tamtam das multimediale Erzählrollenspiel Engel auf den Markt. Tatsächlich machten Setting, Artwork, Comic, Romane und Soundtrack das Spiel so attraktiv, dass es sogar in Amerika veröffentlicht wurde. Leider blieb den Amerikanern der Handlungsort Europa etwa so fremd wie Feder und Schwert die Fans ihres Spiels. So blieben die eigentlichen Geheimnisse der Welt bis zuletzt unergründbar. Ob Fegefeuer, Traumsaat, Pontifex oder d20-System, die Entwickler selbst schienen keine Antwort auf diese Fragen zu kennen. Statt neuer Veröffentlichungen mit überraschenden Antworten, spannender Umbrüche oder einer Zuspitzung des Konflikts, gab es schlechten Fan-Support, Streichung von Veröffentlichungen und statt dessen Supplements für Live-Rollenspiele. Insgesamt kann man sagen, versank das gesamte Projekt schließlich sang und klanglos in der Versenkung.
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Die größte Rollenspielkampagne für das System Engel, erstmals in den Mephistoausgaben Nummer 19 bis 21, 24, 25, 26 und 32 erschienen, wurde nun zusammen mit neuem Material in Buchform erneut veröffentlicht. Das Cover ziert eine neue Zeichnung eines Engels, der auf einem alten Wasserspeier sitzt. Im Inneren findet sich zunächst ein Inhaltsverzeichnis und eine Übersicht über die Kampagne, dann folgen sieben Kapitel, wobei die ersten beiden eine Einführung in die Welt um Aachen darstellen und ein Anhang mit Informationen über neue Traumsaatkreaturen und Waffen.
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ApocalypticaDer abschließende Roman zu Feder & Schwerts Engel-Rollenspiel stammt aus der Feder von Oliver Graute und unterscheidet sich schon äußerlich von den anderen Publikationen der Reihe. Neben dem üblichen Schwarz und Weiß ist das Cover noch in Rot anstelle des ansonsten verwendeten Ocker gehalten und zeigt einen Engel in einer Blutlache, an der eine Fliege saugt.
Neben dem eigentlichen Inhalt findet sich im Inneren des Bandes noch eine Karte der ursprünglichen Engel-Welt und ganz am Ende neben einer Danksagung noch ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen aus dem Hintergrund.
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Homini LupusDer siebte Roman zum Rollenspiel Engel. Dieses Mal sind nicht die angelitische Kirche oder Engel Thema bzw Akteur des Romans, sondern die Schrottbarone, genauer gesagt die Schrottbaronin Isabella von Cordova. Dementsprechend ist auch das Cover mit einem Zahnrad versehen und wirkt eher technisch.
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Deus VultDer achte Roman der Serie zum Erzählrollenspiel Engel zeigt auf dem Cover einen Engel in schwarz und verbindet all die losen Fäden, welche im Rollenspiel selbst und in den vorherigen Romanen aufgetreten sind zu einem Strang.
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Der Engel Calliel vom Orden der Ragueliten erhält den Auftrag, alleine, ohne seine Schar von fünf Mitstreitern, eine Botschaft vom Himmel zu Mont Salvage in das Kloster Cluny zu überbringen. Jedoch wird er auf seinem Weg von Geschöpfen der Traumsaat abgefangen und unterliegt ihnen trotz seiner Fähigkeiten im Kampf. Die Bäuerin Iréne aus dem kleinen Dorf Valencas findet den aufs schwerste verletzten Engel. Sie schleppt ihn in ihr Haus und pflegt ihn aufopferungsvoll. Nachdem Calliel fast genesen ist, muss er erkennen, dass seine Flügel nichts mehr als verbrannte Stummel sind und dass das Kloster Cluny längst unter dem Ansturm der Traumsaat gefallen ist. Deshalb und weil ihn immer wieder Träume heimsuchen, die mit seiner schmerzhaften und ungewollten Engelwerdung zusammenhängen, beschließt er, seinen himmlischen Namen abzulegen und sich fortan Hiob zu nennen. Als Beutereiter das Dorf überfallen und Irénes Sohn Dominic fordern, versucht er aus Dankbarkeit dessen Rekrutierung zu verhindern, scheitert aber erneut. Aus der Erkenntnis heraus, das Handeln der Kirche und das Abpressen dieser Art des Kirchenzehnts sei grundlegend falsch, beschließt Hiob, die Rotte zu verfolgen, um Dominic und die anderen Kinder zu befreien. Zeitgleich erhält Calliels/Hiobs ehemalige Engelschar, den Auftrag, einen Ketzer und Ekstatiker zu suchen, welcher die Menschen zur Rebellion gegen das Joch der angelitischen Kirche aufstachelt und mit der Traumsaat in Verbindung zu stehen scheint.
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Hallo zusammen,
normalerweise bin ich ja skeptisch wenn zu einem Spielsystem neben dem Grundregelwerk erst Mal nur Quellenbücher herauskommen aber bisher kein Abenteuer. Die Aussage das der Metaplot des Systems in den Quellenbänden fortgesetzt würde hat mich dazu gebracht wenigstens mal einen Quellenband zu erwerben.
Das Layout entspricht dem “Chroniken der Engel” Grundregelwerk und bringt damit auch die teilweise schlechte Lesbarkeit von Überschriften mit sich was allerdings verkraftbar ist. Das generelle Layout ist zweispaltig, mit kleinem Zeichensatz und reichlich Zwischenüberschriften. Teilweise werden Hinweise für den Spielleiter oder Notizen von Personen der Spielwelt als Extratext eingefügt. Die wenigen Abbildungen sind in schwarz weiß gehalten und unterstützen das Feeling des Hintergrundes sehr gut. Insgesamt hat man ein lesefreundliches Buch vor sich.
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